Der Elefant im Treibhaus-G(l)ashaus – braucht es die CO2-Bepreisung?

Shutterstock

Die Einigung zum Pariser Klimaschutzabkommen war erst der Anfang; die Erreichung der ambitionierten Klimaziele stellt die internationale Staatengemeinschaft vor neue Herausforderungen. Die Frage nach geeigneten Instrumenten zur Umsetzung der Klimaziele beschäftigt auch den Maschinenbau – braucht erfolgreicher Klimaschutz eine CO2-Bepreisung?

Die politische Debatte ist im vollen Gange – um die  Lücke zur Erreichung der Klimaschutzziele zu schließen, braucht es  deutliche mehr klimapolitische Anstrengungen. Dabei könnten die Meinungen nicht weiter auseinanderliegen, wenn es um die Frage geht, ob eine CO2-Bepreisung das richtige Instrument ist. 

CO2-arme Technologien sind der Schlüssel zur Treibhausgasreduktion.

Die globale Lösung ist, zumindest derzeit, in nicht greifbarer Nähe. Liegt es jetzt an Deutschland und der EU, hier als Vorreiter voranzugehen? Und was heißt das für den Maschinenbau, der nicht nur Anwender von Klimaschutztechnologien ist, sondern diese auch entwickelt und an den Markt bringt?  Eines ist  klar: CO2-arme Technologien sind der Schlüssel zur Treibhausgasreduktion. 

Unter dem Titel „Benötigt erfolgreicher Klimaschutz eine CO2-Bepreisung?“ diskutieren beim diesjährigen Gipfelgespräch zur Klimapolitik:  

  • Dr. Roland Busch, Chief Technology Officer and Member of the Managing Board, Siemens AG, München
  • Michael Hetzer, Geschäftsführer, elobau GmbH & Co. KG, Leutkirch
  • Stefan Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V., Berlin
  • Dr. Joachim Pfeiffer, MdB, Wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Deutscher Bundestag, Berlin
  • Claude Turmes, MdEP, Europäisches Parlament, Brüssel, Belgien (tbc)

Moderation: Naemi Denz, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, VDMA, Frankfurt

VDMA-Mitglieder können sich hier zum 10. Deutschen Maschinenbau-Gipfel anmelden